Lärm ist schlecht fürs Lernen

Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) rief zum „Tag gegen Lärm“ am 25. April 2018 auf. Darüber berichtet bildungsklick. Der Blick ist dabei auf Schulen gerichtet: „In Klassenzimmern liegt der Lärmpegel teilweise sogar über 80 Dezibel – das ist so laut wie ein angeschalteter Staubsauger oder eine Straße mit hohem Verkehrsaufkommen.“ Bebildert wird der Artikel mit einem Gerät zur Messung der Lautstärke.

„Abgesehen davon, dass Lärm Stress auslöst, hätte er auch unmittelbare Auswirkungen auf den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler, denn Lärm beeinträchtigt ganz erheblich die Konzentrationsfähigkeit. Insbesondere werden Schülerinnen und Schüler benachteiligt, die an Lernstörungen oder körperlichen Beeinträchtigungen litten, aus bildungsfernen Familien kommen oder die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrschen.“ Nicht zuletzt beeinträchtigt Lärmbelästigung auch die Lehrkräfte.

Grundsätzlich gilt: Lärmimmissionen im Klassenzimmer werden nicht nur direkt als akustische Signale wahrgenommen, sie setzen vielmehr indirekt einen Folgeprozess in Gang, der zu psychoemotionalen und psychosozialen Belastungen von Lehrern und Schülern führt. Das hat negative Auswirkungen auf Arbeitsbereitschaft, Konzentration, Ausdauer, auf das kommunikative Verhalten und Beziehungen im zwischenmenschlichen Verhältnis.

Weiterführende Informationen zum Thema Akustik und Lärm: https://www.bllv.de/akademie/gesundheit/akustik-und-laerm und beim Arbeitskreis Auditive Wahrnehmung.

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