Der Rhythmus der Musik: ein universelles System?

Der Rhythmus von Musik und (Sprache): ein universelles System?

Dieser Frage sind Andrea Ravignani und Kollegen der Universität Edinburgh nachgegangen und sie fanden Hinweise für ein Regelsystem für Rhythmik, dass sich in allen Kulturen wiederfindet. Daniela Albat hat die Ergebnisse auf wissenschaft.de zusammengefasst.

Die nebenstehende Abbildung der Originalarbeit zeigt, wie ähnlich sich die Rhythmusimitationen nach einigen Nachahmungen („generations“) werden.

Musik und Sprache stehen über die Prosodie (d.h. Rhythmik, Melodie, Lautstärkeverlauf und Betonungsregeln) in einer gewissen Verbindung miteinander. Insofern könnten die Ergebnisse der Arbeit von Ravignani auch für die Erforschung der Sprachentwicklung von Bedeutung sein, zumal entsprechende Arbeiten aus der Linguistik und Sprachpsychologie in die gleiche Richtung weisen. Zudem scheinen, wie im letzten Absatz angesprochen, auch anatomische und genetische Untersuchungen dafür zu sprechen, dass die Sprachentwicklung mit Lautimitationen und Rhythmusimitationen begann.

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