Der Ernährungs-Brexit kommt

Zwei Fakten: 1. Eine Pizza Hawaii hat durchschnittlich 750 Kalorien. 2. Jedes dritte britische Kind ist übergewichtig oder fettleibig, gesundheitliche Folgeprobleme inklusive. Das will die britische Regierung nun ändern. Laut einem Beitrag der Welt müssen „Pizza, Burger und Chips künftig in kleineren Portionen verkauft oder kalorienärmer werden. Das haben die Gesundheitsbehörden des Landes verfügt. Bis 2024 muss der Kaloriengehalt von 13 Produktgruppen um 20 Prozent sinken. Unternehmen, die das Ziel verfehlen, sollen bekannt gemacht werden. Später könnten schärfere Gesetzgebung oder Abgaben drohen“.

Wohl kaum lassen sich die Verbraucher zu einem anderen Einkaufs- und Essverhalten bewegen und noch unwahrscheinlicher ist es, dass die Nahrungsmittelindustrie freiwillig gesündere Nahrung produziert oder einfach zu lesende Angaben über die Nahrungszusammensetzung machen wird.

Mit aktiven Schritten für eine bessere Gesundheit der Kinder und Jugendlichen sind uns nun die Briten voraus. „Die Kalorienkampagne ist nicht der erste Schritt der britischen Behörden, die Bevölkerung zu einer gesünderen Ernährung zu bewegen. Schon heute sind Hersteller von Süßigkeiten, Schokolade und Gebäck angehalten, den Zuckergehalt um ein Fünftel zu reduzieren. Vor einigen Wochen haben sie empfohlen, Kindern nicht mehr als zwei zuckerhaltige Zwischenmahlzeiten am Tag zu erlauben.

Seit Anfang des Monats haben sich eine große Zahl von Supermärkten verpflichtet, koffeinhaltige Energydrinks wie Red Bull nicht länger an Jugendliche unter 16 Jahren zu verkaufen. Ab April wird eine Sonderabgabe auf zuckerhaltige Getränke erhoben.“

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