DDT als Autismus Trigger?

In den 70er Jahren wurde das Insektizid DDT aus dem Handel und der Produktion genommen. Aber in der Nahrungskette wird es weiter verbreitet, und es wird im Körper nur langsam abgebaut. Eine toxische Wirkung auf Chromosomen ist bei exponierten Personen bekannt gewesen. Doch wird die Auswirkung durch eine finnische Studie neu beleuchtet: Unter finnischen Kindern, die in den Jahren von 1987 bis 2005 geboren wurden, waren 778 Kinder an Autismus erkrankt. Mütterliches Blut aus der Frühschwangerschaft wurde auf ein wichtiges Abbauprodukt von DDT hin untersucht. Im Blut der Mütter, deren Kinder Autismus hatten, waren die DDT-Spiegel hochsignifikant erhöht. Neben vielfältiger genetischer Faktoren konnte so erstmalig gezeigt werden, dass Insektizide ein auslösender Trigger für die Entstehung von Autismus sind. Vielleicht kommt man so der Beantwortung einer wichtigen Frage näher: Warum steigt in der ganzen Welt die Zahl der von Autismus betroffen Kinder derart an?

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