Spielsucht

Gaming

„Gaming Disorder“ ist ab jetzt laut WHO eine Diagnose im ICD (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems). In der ICD 11 (Schlüssel: 6C51) wird Spielsucht so definiert:

  • Betroffene haben keine oder kaum noch Kontrolle über Spielhäufigkeit, Spieldauer, Spielzeitpunkt.
  • Für Betroffene hat das Spielen zunehmend eine höhere Priorität gegenüber anderen Aktivitäten. Dies kann auch im Alltag notwendige Aktivitäten betreffen.
  • Trotz negativer Konsequenzen können die Betroffenen nicht mit dem Spielen aufhören.

Diese Verhaltenseinschränkungen müssen dabei grundsätzlich mindestens über 12 Monate vorliegen und mit massiven Beeinträchtigungen in persönlichen, familiären, sozialen sowie schulischen oder anderen Lebensbereichen verbunden sein. Bei den Mädchen ist hier vor allem die exzessive Nutzung von Social Media und Unterhaltungsangeboten, bei den Jungen eher das exzessive Spielen problematisch.

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