Künstliche Intelligenz für Babys und Schulkinder

Das Weinens eines Babys löst oft Verunsicherung über die Ursache aus. Eltern beim zweiten oder dritten Kind jedoch, wie auch erfahrene Großeltern und Pflegepersonen, können zwischen dem Weinen als Äußerung von Langeweile, Unwohlsein und Krankheit unterscheiden. Das kann jetzt auch dank eines komplexen Algorhythmus (Compressed Sensing) künstliche Intelligenz. Was genau „abnormes Weinen“ ist, ist der Arbeit nicht zu entnehmen. Das rechnende neuronale Netzwerk kann zumindest die individuelle Lautgebung des Säugling differenzieren. Und die praktische Anwendung ist sogleich verfügbar: Griechische Software-Entwickler bieten jungen Eltern eine passende App namens iCry2Talk an, die angeblich mehrere Gründe für Geschrei, einschließlich Schmerzen und Hunger erkennt . Sie weiß sogar, wenn das Baby ein Bäuerchen machen will oder wann die Windel gewechselt werden muss.

Für Schüler ist ein Stift in Arbeit, der dank KI dabei hilft, Schreibfehler während des Schreibens zu erkennen und dabei zu helfen, die Rechtschreibung zu erlernen. Während das Kind auf Papier schreibt, wird die Schrift in Echtzeit auf ein Tablet übertragen und von der KI-basierten Signalverarbeitung ausgewertet. Beispielsweise diktiere eine Tablet-App einen Text und erkenne im Zusammenspiel mit dem Stift die Schrift und Rechtschreibfehler, heißt es in der Projektbeschreibung. Der Stift soll dabei Informationen zu eventuellen motorischen Defiziten liefern. Tablet oder Stift bieten sofortige Rückmeldung oder Hilfestellung und passen das Diktat „intelligent“ an. Schüler können so während des Schreibens Schriftbild und Rechtschreibung trainieren.

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