Ist die Umsetzung der Kinderrechte eine Frage des politischen Willens?

„30 Jahre nach Verabschiedung der Uno-Kinderrechtskonvention stehen wir in Deutschland im Hinblick auf Kinderrechte vor einem föderalen Flickenteppich“, heißt es in einer Mitteilung des Kinderhilfswerks. Für DKHW-Präsident Thomas Krüger zeige der Index deutlich, dass die Umsetzung der Kinderrechte an vielen Stellen keine alleinige Frage der Kassenlage, sondern des politischen Willens sei (zitiert bei SPIEGEL Online). In einer Studie des Deutschen Kinderhilfswerks (lesenswert!) wird die Umsetzung der Kindserrechte in den verschiedenen Bundesländern kritisch unter die Lupe genommen, und zwar in fünf zentralenBereichen: Das Recht auf Beteiligung, Gesundheit, auf angemessenen Lebensstandard, Bildung und Ruhe, Freizeit, Spiel und Erholung. Als Beispiele für eine gute Umsetzung von Kinderrechten nennt das Kinderhilfswerk: Ein Wahlalter ab 16 bei Kommunal- und Landtagswahlen, die explizite Verankerung von Beteiligungsrechten für Kinder in Landesgesetzen oder eine vorhandene Kinderkommission im jeweiligen Landtag, die sich für die Interessen der Kinder einsetzt. Vier Länder schnitten unterdurchschnittlich ab: Hamburg, Hessen, Saarland und Sachsen-Anhalt.

 

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