Immer mehr obdachlose Schüler

Das titelt die FAZ über Lebensbedingungen in den USA. „Nach einer Studie des Nationalen Zentrums für die Ausbildung von Obdachlosen kampierten im Schuljahr 2017/2018 mehr als 1,5 Millionen Kinder und Jugendliche, die staatliche Bildungseinrichtungen besuchten, in Autos, verlassenen Häusern oder bei Freunden. Damit hat sich die Zahl obdachloser Schüler seit dem Jahr 2005 mehr als verdoppelt.“

„Als Gründe nannten die Macher der jetzt veröffentlichten Studie die Arbeitslosigkeit der Eltern, hohe Mieten, häusliche Gewalt und die Opioid-Krise. Im Jahr 2018 griffen mehr als zehn Millionen Amerikaner zu Opioiden, etwa zwei Millionen gelten als abhängig.  Nur einer von drei Schülern ohne festes Zuhause könne der Klassenstufe entsprechend lesen. In Mathematik und Naturwissenschaften erfüllten noch weniger Kinder und Jugendliche die schulischen Anforderungen.“

Wer weiß eigentlich, wie das in Deutschland ist? Brauchen wir auch ein „Nationales Jugendforum für Obdachlosigkeit“?

 

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