Eine Stärkung der MINT-Fächer

„Eine Stärkung der MINT-Fächer“, das fordert die DPhV-Vorsitzende Lin-Klitzing, „denn sowohl der letzte IQB-Bildungstrend als auch die jetzige PISA-Studie belegen, dass der MINT-Lehrkräfte-Mangel am Gymnasium jetzt bereits negativ zu Buche schlägt.“

In diesem Zusammenhang erneuert sie ihre Forderung nach einer Strukturreform der Kultusministerkonferenz. Wechselnde Schwerpunktsetzungen durch die jährlich rotierenden Kultusminister bzw. Kultusministerinnen erschwerten bisher das substanzielle Angehen der länderübergreifenden Herausforderungen: Dazu gehören das Problem der noch nicht ausreichenden Vergleichbarkeit des Abiturs auf höherem Niveau, die Digitalisierung und die noch fehlende langfristige Strategie zur Vermeidung des vorprogrammierten, wiederkehrenden „Schweinezyklus“ von regelmäßig zu vielen und zu wenigen Lehrkräften sowie der bereits sich seit Längerem abzeichnende Mangel an MINT-Lehrkräften in den weiterführenden Schulen, insbesondere am Gymnasium. 

„Eine mindestens dreijährige Amtszeit der jeweiligen KMK-Präsidentschaft und einen wissenschaftlichen Beirat, der ähnlich einem Sachverständigenrat die reformierte KMK berät. Mindestens das brauchen wir, um angemessen die komplexen Probleme im Bildungsföderalismus kontinuierlicher anzugehen und Ziele auf höherem Niveau verbindlicher erreichen zu können!“, sagt die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands.

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