COVID-19: jedes 16. Kind erkrankt schwer

Auch Kinder können schwer an COVID-19 erkranken, je jünger sie sind, desto höher das Risiko. Das hat eine Fallserienanalyse von mehr als 2 100 Kindern und Jugendlichen mit COVID-19-Erkrankungen in China ergeben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betont, es sei notwendig, sich auf mögliche schwere Verläufe bei Kindern besser vorzubereiten und diese Möglichkeiten in der Öffentlichkeit und der Gesundheitspolitik stärker zu kommunizieren.

Die Kinder waren im Alter zwischen < 1 und 13 Jahren, median waren sie 7 Jahre alt.  Mehr als 90 % der Studienteilnehmer waren asymptomatisch oder hatten milde bis mittelschwere Symptome wie Müdigkeit, Halssschmerzen, Fieber und Husten. Bei 6 % verlief COVID-19 schwer. Die Schwere der Erkrankung differierte in den Altersgruppen: Unter den schweren bis sehr schweren Verläufen waren 10,6 % der Kinder jünger als 1 Jahr, 7,3 % im Alter von 1-5 Jahren, 4,2 % im Alter von 6-10 Jahren 4,1 % 11-15 Jahre alt und 3 % ≥ 16 Jahre. Ein Kind starb.

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Was uns zusammenhält

In einer Studie untersucht Prof. Nina Kollek die Teilhabechancen in unseren Schulen. Das Ergebnis ist so ernüchternd wie zu erwarten: Das deutsche Bildungssystem ist nach wie vor von Ungleichheit geprägt. Im Rahmen der Studie wurden öffentlich zugängliche Daten ausgewertet, bspw. Datenbestände des Statstistischen Bundesamtes, der Kultusministerkonferenz oder der statistisches Ämter des Bundes und der Länder (Mikrozensus).

Die Wissenschaftlerin untersuchte im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung die Zugangs- und Teilhabebedingungen im deutschen Schulsystem mit Blick auf die Bereiche Migration und Flucht, Behinderung und sonderpädagogischen Förderungsbedarf sowie ökonomischen, sozioökonomischen und familiären Hintergrund. Im Zentrum standen insbesondere Zugangs- und Teilhabechancen in Primar- und Sekundarschulen.

Die Studie kann hier abgerufen werden.

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Welch ein Leben!

Wie wär es mit einem Leben im Untergrund? Forscher haben in Bohrkernen in mehreren Kilometer Tiefe lebensfähige Mikroben nachgewiesen. In Proben von 13,5 Millionen, 33,5 Millionen und 104 Millionen Jahre alten Gesteinen aus dem marinen Untergrund im Pazifik. Zunächst sank der Bohrer dazu 5,7 Kilometer bis auf den Meeresboden. Dort fräste er sich dann über 100 Meter tief in den Untergrund und gewann die Proben in festem Basaltgestein.

Um Mikroben in den Proben nachzuweisen, nutzten die Forscher eine Methode, die Pathologen zur Untersuchung von Körpergeweben bei der Diagnose von Krankheiten einsetzen: Ultradünnschnitte. Sie betteten die Gesteinsproben dazu in Epoxidharz ein, um ihre natürliche Form zu unterstützen, damit sie beim Schneiden nicht zerbröckeln. Die feinen Scheiben behandelten sie anschließend mit Markierungsstoffen, die nur bestimmte Substanzen anfärben – so wie die DNA von Mikroben.

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