DDT als Autismus Trigger?

In den 70er Jahren wurde das Insektizid DDT aus dem Handel und der Produktion genommen. Aber in der Nahrungskette wird es weiter verbreitet, und es wird im Körper nur langsam abgebaut. Eine toxische Wirkung auf Chromosomen ist bei exponierten Personen bekannt gewesen. Doch wird die Auswirkung durch eine finnische Studie neu beleuchtet: Unter finnischen Kindern, die in den Jahren von 1987 bis 2005 geboren wurden, waren 778 Kinder an Autismus erkrankt. Mütterliches Blut aus der Frühschwangerschaft wurde auf ein wichtiges Abbauprodukt von DDT hin untersucht. Im Blut der Mütter, deren Kinder Autismus hatten, waren die DDT-Spiegel hochsignifikant erhöht. Neben vielfältiger genetischer Faktoren konnte so erstmalig gezeigt werden, dass Insektizide ein auslösender Trigger für die Entstehung von Autismus sind. Vielleicht kommt man so der Beantwortung einer wichtigen Frage näher: Warum steigt in der ganzen Welt die Zahl der von Autismus betroffen Kinder derart an?

Gegen die Kurzsichtigkeits-Epidemie hilft: Kinder an die Sonne und weiße Schrift auf schwarzem Grund

Diesen Begriff benutzt die Augenärztin Padmaja Sankaridurg vom Brien Holden Vision Institute in Sydney abgesichts der in Europa, den USA und vor allem in Asien stark steigenden Zahlen an Menschen mit Kurzsichtigkeit (Myopie). Die Gutenberg-Gesundheitsstudie ergab bei mehr als der Hälfte der Hochschul-Absolventen eine Myopie. Es wird befürchtet, dass bis Ende dieses Jahrzehnts weltweit rund 2,5 Milliarden Menschen an der Sehstörung leiden könnten.

In China beträgt die Kurzsichtigen-Quote 31 Prozent, das entspricht dem Wert in westlichen Ländern. An weiterführenden Schulen sind aber 77 Prozent der Jugendlichen kurzsichtig, an den Universitäten sind es noch mehr. Auch in westlichen Ländern steigt die Quote mit der Bildung. Woran liegt das? Und warum ist das besonders in Asien so ausgeprägt?

Eine australische Studie, die 2012 in der Zeitschrift The Lancet erschien, macht mehrere Faktoren für diesen Trend verantwortlich. Erstens: Asiatische Schüler und Studenten arbeiteten härter als westliche, sie verbrächten mehr Zeit vor Büchern und Bildschirmen. Das stresst die Augen und regt das Längenwachstum des Augapfels an. Und wenn der zu groß ist, kann die Linse das Bild nicht mehr auf der weiter entfernten Netzhaut fokussieren.

Die Vererbung spielt zwar auch eine Rolle, aber entscheidend ist: Die jungen Asiaten bekommen zu wenig Sonnenlicht ab (nur die Asiaten?). Zusätzlich zu den vielen Stunden, die sie mit Lernen verbrächten, sei in diesen Ländern häufig noch ein Mittagsschlaf üblich, sodass sich die Kinder nur eine Stunde pro Tag im Freien aufhielten. Sonnenlicht aber rege die Produktion von Dopamin an. Von diesem Botenstoff wird vermutet, dass er das Längenwachstum des Augapfels bremst und so der Kurzsichtigkeit vorbeugt. Zwei bis drei Stunden an der frischen Luft würden die schädlichen Folgen des vielen Lesens wieder kompensieren, heißt es in der Studie, die von der Zeit zitiert wird. Hinzu kommt, dass durch die Luftverschmutzung in China viele Kinder weder die Sonne sehen noch die Gebäude verlassen sollen. Kindergärten und Schulen wurden aufgefordert, die Kinder mindestens zwei Stunden täglich an das Licht zu schicken (wenn es denn hell wird).

Aber auch in Deutschland fordert der Augenarzt Wolf Lagrèze vom Universitätsklinikum in Freiburg: „Die Lichtmenge ist der entscheidende Faktor. Weil Tageslicht um den Faktor 100 heller ist als Licht in Innenräumen, empfehle ich Eltern: Schicken Sie Ihre Kinder mindestens zwei Stunden pro Tag raus!“

Untersuchungen der Tübinger Wissenschaftler um Professor Frank Schaeffel vom Forschungsinstitut für Augenheilkunde haben noch einen anderen  Erklärungsansatz geliefert, berichtet univadis. Das Lesen von schwarzem Text auf hellem Hintergrund fördert die Kurzsichtigkeit, das Lesen von hellem Text auf dunklem Hintergrund hingegen wirkt der Myopie entgegen.

In der Netzhaut gibt es nämlich Zellen, die bewerten, ob in ihrem lichtempfindlichen Bereich die Mitte heller und die Umgebung dunkler ist (ON-Zellen). Andere wiederum bewerten, ob die Mitte dunkler, und die Umgebung heller ist (OFF-Zellen). Während einer normalen Seherfahrung werden beide Typen ähnlich stark gereizt. Mittels der optischen Kohärenztomographie (OCT) kann im lebenden Auge die Dicke der Gewebsschichten genau vermessen werden. Anhand der Veränderung der Dicke der Aderhaut kann vorhergesagt werden, wie das Auge wachsen wird. Wird die Aderhaut dünner, weist das auf die Entwicklung einer Myopie hin, wird sie dicker, bleibt das Augenwachstum gehemmt, es entwickelt sich keine Myopie.

Alleman, Wang und Schaeffel haben nun Versuchspersonen dunklen Text auf hellem Hintergrund lesen lassen sowie hellen Text auf dunklem Hintergrund. Bereits nach 30 Minuten konnten sie mit der OCT messen, dass die Aderhaut des Auges dünner wurde, wenn schwarzer Text gelesen wurde, und dicker, wenn Text mit umgekehrtem Kontrast gelesen wurde.

Die Befunde der Tübinger Forscher lassen erwarten, dass schwarzer Text auf hellem Hintergrund die Myopieentwicklung fördert, und heller Text auf dunklem Hintergrund die Myopie hingegen hemmt. Den Textkontrast umzukehren, wäre deshalb eine einfach umzusetzende Maßnahme, die Myopieentwicklung aufzuhalten, denn immer mehr Zeit wird beim Arbeiten und Lesen an Computerbildschirmen und Tablets verbracht. Um diese Strategie gegen die Entwicklung von Kurzsichtigkeit zu überprüfen, haben die Wissenschaftler eine Studie mit Schulkindern geplant. Ihre aktuelle Untersuchung zeigt aber bereits im Experiment, dass sich die Aderhautdicke in beide Richtungen ändern kann: nur durch Lesen mit verschiedenem Textkontrast.

 

Trink-Training: Das Märchen von den zwei Litern

Wer kennt sie nicht: all die nuckelnden und schlürfenden großen und kleinen Menschen mit ihrer Nuckelflasche in Greifweite. Sie hängt am Kinderwagen, steht auf dem Bürotisch und ist immer in greifbarer Nähe zum Mund. Deutschland bereitet sich auf den Sahara-Zustand in der Klimakatastrophe vor. Ständige und allgegenwärtige Lebensgefahr: Verdursten am Straßenrand, untrainierte Nieren, Schädigungen des Stoffwechsels. Begründung: Unser Körper verliert schließlich 2,5 Liter Flüssigkeit. Und die müssen ja wieder reinkommen: minimale Wasseraufnahme: 2 Liter täglich.

Endlich tritt dem mal jemand entgegen: Michael van den Heuvel in DocCheck News. Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) nehmen gesunde Erwachsene im Schnitt 1.440 ml Wasser über Getränke und 875 ml über feste Nahrung auf. Bei der physiologischen Verbrennung der Nährstoffe im Körper fällt sogenanntes Oxidationswasser an. Das sind im Schnitt weitere 335 ml. Und die gleiche Menge scheiden wir dann wieder aus: über unseren Urin (1.440 ml), den Stuhl (160 ml), über die Haut (550 ml) und die Lungen (500 ml), individuell sehr unterschiedlich, z.B. je nach Schwitzen und Stuhlmenge. Die Richtwerte für die „richtige“ Trinkmenge schwanken bei Menschen ohne Vorerkrankungen zwischen 400 ml (Säuglinge ab dem vierten Monat) und 1.710 ml (Stillende). Experten der DGE raten Erwachsenen dazu, je nach Alter, etwa 1.200 bis 1.500 ml Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

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Was gegen eine Mandel-Operation spricht

Eine Entzündung der Mandeln ist bei Kindern sehr, sehr häufig: ca. 100.000 Erkrankungen pro Jahr in Deutschland. Die operative Entfernung der Bösewichter und Krankmacher ist eigentlich schon an gut definierte Regeln gebunden: z.B. mehr als fünf Infektionen nacheinander, evtl. Scharlach auslösend, oder starke Beeinträchtigungen durch eine Mandelvergrößerung wie z.B. Schluckbeschwerden, nächtliches Schnarchen mit Atempausen oder Störung der Sprachentwicklung. Die Indikationsliste ist in den Leitlinien gut beschrieben.

Was gegen eine Operation spricht? Die Mandeln sind Teil eines Abwehrsystems gegen Infektionen, das Lymphsystem des Rachenrings. Nachblutungen nach einer Mandel-Operation kommen auch vor, aber eher selten. Der Frage nach immunologischen Langzeitfolgen sind dänische Forscher nun in einer großen Studie (doi:10.1001/jamaoto.2018.0614) mit mehr als 60.000 Kindern  nachgegangen, deren Rachen- und/oder Gaumenmandeln („Polypen“) operativ entfernt wurden. Das Ergebnis: Der Verlust des Lymphgewebes im Mundrachenraum erhöht das Risiko für Infektionen der oberen Atemwege bis zum 30. Lebensjahr um den Faktor 1,99  bis 2,72. Hinzu kam auf 38 Operationen ein zusätzlicher Asthmapatient.

Nun gilt es, eine mögliche Operation der Mandeln noch kritischer abzuwägen und oder auch nur eine Teilentfernung der Mandeln durchzuführen.

Und wieder Neues vom ADS

Teil 1

Jetzt gibt es die neue Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und wurde von 30 Fachgesellschaften unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) veröffentlicht. Das diagnostische und therapeutische Ziel sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Die neue Leitlinie erreicht erstmals den höchsten Entwicklungsgrad, nämlich S3. Bemerkenswert ist die gelockerte Anwendung von Medikamenten. Im Unterschied zu früheren Empfehlungen rät die aktuelle Leitlinie dazu, schon bei mittelschweren Krankheitsformen Pharmaka einzusetzen. Selbst kritisch eingestellte Experten wie Professor Dr. Manfred Döpfner, Kinderpsychologe an der Uni Köln, sehen einen Mehrwert: „Die Kernsymptome der ADHS, die Hibbeligkeit und Unkonzentriertheit, sind ohne Medikamente schwer in den Griff zu bekommen“,

Bei den typischen Merkmalen des AD(H)S fordern die Autoren eine umfassende Diagnostik durch Experten, um es von anderen Störungsbildern wie Depressionen oder Angststörungen abzugrenzen. Das kann bei jungen Patienten ein Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie oder ein speziell ausgebildeter Kinderarzt sein.

Hingegen warnt Professor Dr. Silvia Schneider von der Ruhr-Universität Bochum.: „ADHS wird häufig überdiagnostiziert – auch von Experten“. Zusammen mit Kollegen hat Schneider im Jahr 2012 eine viel beachtete Studie veröffentlicht. Damals erhielten 473 Kinder- und Jugendpsycho-therapeuten beziehungsweise Kinderpsychiater eine von vier unterschiedlichen Fallgeschichten. Nur jeder vierte Fall enthielt starke Anhaltspunkte für ADHS. Die Diagnosekriterien der Teilnehmer variierten sehr stark.

Ob eine neue Leitlinie diese bekannten Probleme lösen wird, ist fraglich. Zu wenige Diagnostiker haben sich  mit den Empfehlungen befasst.

Teil 2

Altbekannt schien zu sein, dass bis zu 50% aller Jugendlichen mit ADHS ihre  Erkrankung/ihr Verhalten in modifizierter Form ins Erwachsenenalter mitnehmen. Jetzt wird diese These in Frage gestellt. Thomas Müller berichtet in einem Artikel der Ärztezeitung über Veröffentlichungen, die davon ausgehen, dass die allermeisten Jugendlichen ihr ADHS verlieren und dass die Erwachsenenform bei anderen Menschen erst im Erwachsenenalter beginnt. In einer Studie waren die ADHS-Symptome unter Erwachsenen gar meist in einem späten Alter aufgetreten und dabei fast immer mit dem Konsum von Alkohol und Drogen verbunden oder auf andere psychische Störungen zurückzuführen. Die Autoren stellen daher die Frage, ob ein spät beginnendes ADHS überhaupt existiere oder ob die Symptome nicht vielmehr Begleiterscheinung anderer psychischer Probleme seien.

Medikamenten Missbrauch bei ADHS

Medikamente zur Behandlung  einer Aufmerksamkeitsstörung (ADHS) werden unwissentlich oder absichtlich falsch eingenommen und zunehmend häufig überdosiert. Darüber berichten amerikanische Forscher des Nationwide Children’s Hospital, Columbus, Ohio in der namhaften Fachzeitschrift Pediatrics. Vergiftungszentralen in den USA erhalten durchschnittlich 200 Anfragen oder Hilferufe pro Woche. Von 200 bis 2011 stiegen die Nachfragen um 70% und stagnierten seither auf diesem Niveau. Fast die Hälfte der Anfragen bezogen sich auf die Medikamente Methylphenidat (z.B. Ritalin) und Amphetamin.

Bei Kindern bis zu 6 Jahren war die Überdosierung meist bedingt durch das „Ausprobieren“ von zugänglichen (= nicht gesicherten) Medikamenten. In der Altersgruppe 6-13 Jahre überwogen „Irrtümer“ in der Dosierung: zu viele Tabletten auf einmal oder zu rasch nacheinander gegeben. Bei Teenagern zwischen 13 und 19 Jahren wurde die Überdosierung absichtlich herbeigeführt: Suizidversuch, Medikamenten-Missbrauch oder -Fehleinnahme. 6% aller Kinder mit Überdosierung mussten in einer Klinik  überwacht oder behandelt werden.

Die Symptome der Überdosierung waren Herzkreislauf- und Blutdruck-Probleme, Unruhe und hohe Erregbarkeit. Als Präventiv-Strategien werden genannt: Beratung von Eltern und Jugendlichen, eine sichere Aufbewahrung der Medikamente, eindeutige Verpackungen und die Verschreibung nicht-medikamentöser Behandlungen.

Anmerkungen: 1. Die Dunkelziffer von Überdosierungen dürfte sehr hoch sein. 2. Der Gebrauch von solchen Stimulantien vor Prüfungen und als Droge zur vermeintlichen Verbesserung beim Lernen lassen ahnen, wieviele Tabletten einen falschen Weg nehmen. Wo werden die dann abgezweigt? Wer verschreibt wem und wieviel? 3. Die wirkungsvollste Prävention wird in dem Artikel nicht genannt: Ärztinnen und Ärzte sollten sorgfältiger mit der Diagnose ADHS und der Verschreibung von Medikamenten umgehen.

Hilfe für Kinder psychisch kranker Eltern

in der letzten Ausgabe der Kinderärztlichen Praxis findet sich ein Artikel von Kurt Albermann et al. zur Situation von Kindern psychisch kranker Eltern. Sehr anschaulich und praktisch gut nutzbar sind die Fragen an die betroffenen Kinder und Jugendlichen und die Voraussetzungen für den Aufbau eines Netzwerks. Sehr lesenswert!

Ansprechpartner ist auch die Bundesarbeitsgemeinschaft für Kinder psychisch kranker Eltern. Das Informationsangebot für regionale Hilfsangebote gibt es unter: http://bag-kipe.de/einrichtungen-projekte
Hier noch die Zusammenfassung (leicht gekürzt):
  • Kinder psychisch kranker Eltern haben ein um den Faktor 3 bis 7 erhöhtes Risiko, selbst eine psychische Störung zu entwickeln.
  • Kinder von Eltern mit Persönlichkeitsstörungen und Abhängigkeitserkrankungen sind offenbar am meisten gefährdet.
  • Anfangs können die familiären und privaten Netzwerke noch greifen, nach längerer Erkrankung und insbesondere bei Alleinerziehenden sind öffentliche Netzwerke unverzichtbar.
  • Die die Eltern behandelnden Fachpersonen haben die Kinder häufig nicht im Blick: Sie sollten nachfragen, wie es den Kindern geht, und bei Bedarf zu geeigneten Fachpersonen Kontakt aufnehmen.
  • Regionale Netzwerke benötigen eine Zusammenarbeit der verschiedenen Leistungserbringer, familienbezogen und fallübergreifend.
  • Die Kinder brauchen altersangemessene Informationen über die elterliche Erkrankung – kleinere Kinder durch die Eltern selbst – größere auch durch Fachpersonen.
  • Bei KinderärztInnen besteht im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen Gelegenheit, Eltern, in der Regel Mütter, auf individuelle und familiäre Belastungen, Schutz- und Risikofaktoren anzusprechen und auf professionelle Hilfen hinzuweisen. Es gibt aber kein Patentrezept – für jede Familie müssen individuell geeignete Unterstützungsangebote gefunden werden.

Der Ernährungs-Brexit kommt

Zwei Fakten: 1. Eine Pizza Hawaii hat durchschnittlich 750 Kalorien. 2. Jedes dritte britische Kind ist übergewichtig oder fettleibig, gesundheitliche Folgeprobleme inklusive. Das will die britische Regierung nun ändern. Laut einem Beitrag der Welt müssen „Pizza, Burger und Chips künftig in kleineren Portionen verkauft oder kalorienärmer werden. Das haben die Gesundheitsbehörden des Landes verfügt. Bis 2024 muss der Kaloriengehalt von 13 Produktgruppen um 20 Prozent sinken. Unternehmen, die das Ziel verfehlen, sollen bekannt gemacht werden. Später könnten schärfere Gesetzgebung oder Abgaben drohen“.

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E-Zigaretten und Shisha schädlich, schick oder doch nicht?

„E-Zigarette“ klingt mechanisch, fortschrittlich und harmlos, wie E-Bike oder IPhone. Ist es aber beileibe nicht, sagt die Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin und warnt: E-Zigaretten und neuere Tabakverdampfer stellen eine ernst zu nehmende Gefahr für Kinder und Jugendliche dar. „Denn zum einen können sie der Einstieg in eine lebenslange Nikotin-Abhängigkeit sein.“ Bei der Nikotin-Entwöhnung scheinen sie nicht wirklich zu helfen. „Zum anderen ist noch unklar, ob der Konsum langfristig die Entwicklung von Tumoren und chronischen Erkrankungen der Atemwege fördert.“

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Lärm ist schlecht fürs Lernen

Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) rief zum „Tag gegen Lärm“ am 25. April 2018 auf. Darüber berichtet bildungsklick. Der Blick ist dabei auf Schulen gerichtet: „In Klassenzimmern liegt der Lärmpegel teilweise sogar über 80 Dezibel – das ist so laut wie ein angeschalteter Staubsauger oder eine Straße mit hohem Verkehrsaufkommen.“ Bebildert wird der Artikel mit einem Gerät zur Messung der Lautstärke.

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